Aktivitäten des Vereins
(Bilder werden beim Anklicken vergrößert dargestellt)

Mit dem Naturschutzverein und dem HGV Sörup
am 9. September 2018 auf Treckertour

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Bericht und Bilder von Monika Niederle)

Gestartet wurde um 10.00 Uhr vom Betriebsgelände der Fa. Lassen in Sörup.  Auf einem mit Strohballen bestückten Anhänger machten sich bei strahlendem Wetter  Mitglieder und Gäste auf den Weg Richtung Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt. Natürlich wurden für die Strecke Nebenwege genutzt, so dass jeder Gelegenheit hatte, die wunderbare Landschaft Angeln mit Fauna und Flora zu genießen.
Im Museum wartete bereits Herr Eduard Büll auf uns. Während seiner interessanten und aufschlussreichen Führung wurden  uns Geschichte und Entstehung des  Volkskundemuseums, in dem Vergangenheit und Gegenwart gleichzeitig spürbar sind, sehr deutlich dargestellt.
Zum Ende der Führung konnten wir die Windmühle Fortuna besichtigt, die imposant über das gesamte Areal herausragt.Ausgestattet mit der Erkenntnis, dass diese Veranstaltung mal wieder gelungen war, ging es dann  per Trecker und Anhänger zurück Richtung Feuerwehrhaus Barg-Löstrup-Möllmark,  um dort den schönen und erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen und sich beim Grillen zu stärken.
Man war sich einig: Es war ein wunderbarer Tag  und im nächsten Jahr  kann man  sich schon jetzt auf eine neue Treckertour mit einem anderen interessantem Ziel freuen, ausgearbeitet vom HGV und Naturschutzverein Sörup.



















Enthüllung des Gedenksteins an der Friedenseiche
Am 7.Juli 2018 wurde der Stein an der Friedenseiche in Mooswatt enthüllt.
(Bericht und Bilder von Monika Niederle)
Da die ursprüngliche Friedenseiche von 1871 den Witterungen zum Opfer gefallen ist, hat der Naturschutzverein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine neue Eiche angepflanzt. Zusätzlich wurde ein Stein beschafft und mit den Jahreszahlen 1871 – 2018 versehen. Eine Baumscheibe  der alten Eiche mit Beschriftung wurde ebenfalls aufgestellt, wir danken den Sponsoren, die diese Aktion unterstützt haben. 
Nachbarn aus Mooswatt , Mühlenholz und Südensee, sowie Mitglieder und Freunde des Naturschutzvereins nahmen an diesem Ereignis teil. Karl Jacob Wree, der diese Aktion ins Leben gerufen hatte, begrüßte als stellvertretender Vorsitzender des Naturschutzvereins Sörup mit einem Jagdhorn die ca. 35 Anwesenden.  Er wies darauf hin, wie wichtig es ist, den Frieden zu bewahren und immer wieder Zeichen zu setzen, die Vergangenheit nicht zu vergessen.  Günther Nissen, als Vertreter der Gemeinde Sörup, dankte für die Einladung und brachte Grußworte des Bürgermeisters Herrn Stoltmann. Die Gemeinde ist immer wieder dankbar, dass die Vereine sich mit verschiedenen Aktivitäten präsentieren. Er wies ebenfalls darauf hin, die Vergangenheit nicht zu vergessen und immer wieder für den Frieden Zeichen zu setzen.Er erinnerte  daran, dass auch aus dem Amtsbezirk  Sörup  Männer im Krieg gefallen sind. Herr Feldhaus sen. sprach über die Bedeutung der Eiche und wie wichtig der Zusammenhalt der Nachbarschaft ist. Herr Willi Traulsen wusste die Bedeutung der Kreuzung Mooswatt und brachte die Legende zum Besten.Der Überschuss der angebotenen  Getränke und Grillwurst kam der Jugendfeuerwehr zu Gute.



















Ekursion auf der Birk mit 14 Teilnehmern am 07.08.2016.
Volkert Lippert fuhr uns mit seinem Gespann Oldenburger mit der Kutsche über die Birk. Er erzählte uns in seiner besonders liebenswerten Art wissenswertes über die Entstehung, über die derzeitige Situation und über die Zukunft dieser Naturlandschaft, die im Besitz der Stiftung Naturschutz S-H ist.
Diverse Stops gaben ausreichend Zeit für Berichterstattung und Besichtigung unterschiedlicher Landschaftsbilder, sei es der “Kökschenwald” mit ihrer Legende, wunderschöne Aussichtspositionen oder einzelne zum Teil neu hergerichtete Häuschen, die zum Teil als Ferienhäuser verkauft wurden. Und natürlich die Mühle Charlotte, die in ihrer ganzen Schönheit weit zu sehen ist. Herr Lippert berichtete über die Koniks und über die Rinder, die für die Erhaltung der Weidelandschaften eingesetzt werden. Leider haben wir an diesem Tag keine gesehen.  Aber das viel gescholtene Jakobskraut konnte er uns zeigen. Er sprach über die Kormorane, die keine so große Gefahr für das Leben auf der Birk sind, wie immer gerne dargestellt wird.
Mitgebrachter Kuchen und Kaffee rundete den Tag ab.

Wir alle haben viel Interessantes gesehen, viel Neues erfahren und werden die Birk bei unserem nächsten Besuch mit ganz anderen Augen betrachten. 
Monika Niederle












Stand beim Dorffest 2016 in Sörup
Großen Anklang fanden zwei Rezepte
Zucchini-Kräuter-Kuchen               HIER zum Ausdrucken
Brennessen-Camenbert-Creme      HIER zum ausdrucken













Mit dem Fahrrad unterwegs.
Bericht und Bilder Monika Niederle

Am 21. Juni 2015 unternahm der Naturschutzverein Sörup e.V. mit 16 Teilnehmern seine diesjährige Fahrradtour.
Über Rackebüll/Sterup, Quern , Hollehit und Lutzhöft erreichte die Gruppe nach einer Pause in Quern, das Anwesen von Jürgen Thiesen in Hardesby. Hier wurden ökologisch wertvollen Flächen, für die Herr Thiesen eine Anerkennung als Ausgleichsflächen beantragt hat, begutachtet. Es wird erwartet, dass sich durch verschiedene Rückbaumaßnahmen, wie z. B. die Öffnung eines verrohrten Grabens oder auch durch die Anlage von Froschteichen, die im Sommer trockenfallen sollen eine natürliche Artenvielfalt entwickelt.
Weiter ging es nach Schwensby um hier Jürgen Jordt an der Windanlage „ 1 „ im Bürgerwindpark zu treffen. Er erläuterte die Meilensteine der Investition von der Idee über das langwierige Genehmigungsverfahren und den Bau dieses aus 5 Rotoren bestehenden Bürgerwindparks, an dem 91 Bürger/Haushalte aus der Gemeinde Sörup als Gesellschafter beteiligt sind. Auch die Investitionskosten und die künftigen Ertragserwartungen wurden dem interessierten Zuhörerkreis näher erläutert.
Bei einer Grillwurst und einem erfrischenden Getränk in unserer schönen Natur fand diese Exkursion ihren gemütlichen Abschluss.















Ruhebänke für Sörup
Ein Griff in die Rücklagen der Vereinskasse vom Naturschutzverein Sörup e.V. machte es möglich, dass in verschiedenen Ortsteilen von Sörup sehr schöne Ruhebänke aufgestellt werden konnten.
Einige Vereinsmitglieder unternahmen zunächst Erkundungsfahrten, um geeignete Standplätze mit besonders schönem Ausblick ausfindig zu machen.
So konnten dann in verschiedenen Ortsteilen von Sörup geeignete Standorte gefunden werden.
Die Bänke wurden von Vereinsmitgliedern selbst hergestellt und der Bürgermeister von Sörup gab seine Einwilligung zum Aufstellen.
Es lohnt sich, bei der nächsten Wanderung oder beim nächsten Spaziergang selbst die Plätze zu begutachten und wer Mitglied im Naturschutzverein Sörup ist, kann ein wenig stolz darauf sein, weil er durch seinen Mitgliedsbeitrag zur Finanzierung der Bänke beigetragen hat.



Nistkastenbau mit Kindern


Bilder einer vogelkundlichen Wanderung


Frühlingsgefühle?
Wer sich morgens im Garten oder in freier Natur aufhält, der wird nach der besonders langen Kälteperiode jetzt das Frühlingserwachen spüren. Untrügliches Zeichen dafür ist das zaghaft einsetzende Vogelgezwitscher. Auch wenn wir uns an den schönen Stimmen erfreuen können, so gelten diese Lautäußerungen natürlich nicht uns Menschen sondern in erster Linie den Mitbewerbern um die nächste Kinderstube. „Hier ist mein zu Hause, mein Revier – also Abstand halten“ wird dem Nachbarn signalisiert.
Damit nun möglichst viele unserer gefiederten Freunde eine ordentliche Kinderstube in unserer zum Teil sehr aufgeräumten Landschaft finden, sind wir Menschen gefordert.
Einer, der sich seit über 33 Jahren um Nistmöglichkeiten in und um Sörup kümmert, ist Gerhard Boysen. Früher mit Jochen Bahlecke und in den letzten Jahren mit Claus Ruthenberg hat er die von der Jägerschaft und vom Naturschutzverein Sörup gespendeten Nist- und Brutkästen rechtzeitig zu Beginn der neuen Saison gereinigt und wenn notwendig auch repariert oder ausgetauscht. Inzwischen werden ungefähr 45 Nistkästen betreut, z.B. im Schulwald, am Sportplatz und auf dem Friedhof. Als erfahrener Vogelexperte dokumentiert Gerhard Boysen bei diesen Aktionen auch gleichzeitig das Vorkommen und die Anzahl der verschiedenen Arten.
Der Hegering III und der Naturschutzverein Sörup e.V. möchten Sie bitten, die im eigenen Garten oder im näheren Umfeld aufgehängten Nistmöglichkeiten der gleichen Betreuung zu unterziehen. Es kann für die neue Vogelgeneration verheerende Folgen haben, wenn die alten Nester wieder angenommen werden (müssen). Milben und andere Insekten haben diese Behausungen als willkommenes Winterquartier genutzt und können für die nächste Vogelgeneration zu argen Plagegeistern werden. Das führt dann oft zum Ausfall des gesamten Geleges.
Es gibt zwar unterschiedliche Ansichten darüber, ob der richtige Zeitpunkt zum Reinigen der späte Herbst oder der späte Winter ist. Eines aber ist unumstritten – das alte Nistmaterial muss raus! Wer dieses bisher versäumt hat, kann auch jetzt noch diese Maßnahme nachholen. Allerdings sollte man dann vorher vorsichtig nachschauen, ob Familie Piepmatz nicht schon aktiv geworden ist.
Eine neue Unterkunft aufzuhängen, dafür ist es nie zu spät. Der Naturschutzverein Sörup bietet über Gerhard Boysen noch preisgünstige Nistkästen an oder kann bei der Beschaffung behilflich sein.

Einen klangvollen Frühling wünschen
die Jäger vom Hegering III und
die Mitglieder vom Naturschutzverein Sörup e.V.